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Statement der Präsidentin der BWVA, Frau Dr. Eva Hemberger, zum Abschlussbericht der Alterssicherungskommission der Bundesregierung

Mit Spannung habe ich den Abschlussbericht der Alterssicherungskommission der Bundesregierung erwartet, der vorgestern, am Dienstag, vorgestellt wurde. Ich freue mich, dass viele Spekulationen und Gerüchte, die im Vorfeld entstanden waren und letztlich auch einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer der BWVA beunruhigt haben, sich nunmehr als unbegründet erwiesen haben.

Dr. Eva Hemberger, Präsidentin der BWVA

Ich verstehe den Satz aus dem vorliegenden Bericht, „Freiberufler sind meist über berufsständische Versorgungswerke ausreichend abgesichert“ als deutlichen Hinweis, dass wir unsere erfolgreiche Arbeit zugunsten unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer unbehelligt von den wichtigen Reformbestrebungen der gesetzlichen Rentenversicherung (DRV) fortsetzen können. Und dass nunmehr im Rahmen der DRV in vernünftiger Weise auch eine kapitalgedeckte Renten-Komponente eingeführt werden soll, beweist, dass unser hybrides System der Versorgungswerke in dieser Hinsicht als Vorbild betrachtet werden kann. Dies hatte im übrigen bereits Professor Dr. Martin Werding, Mitglied des Sachverständigenrates Wirtschaft, der die Bundesregierung berät, im Rahmen einer Veranstaltung der BWVA in seinen Ausführungen betont: „Sie haben das, was der DRV fehlt seit jeher im System, den Kapitalstock. Sie sind Vorbild für die Lösung für die DRV, nicht das Problem“.

Ich versichere Ihnen, dass wir die weiteren Entwicklungen im Rahmen der Rentendiskussionen und vor allem auch der Umsetzungsaktivitäten aufmerksam und intensiv weiterverfolgen. Wie der vorgelegte Bericht zeigt, können wir dies „sine ira et studio“ tun, auch im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft der berufsständischen Versorgungswerke (ABV), die Interessenvertreterin von 91 Versorgungswerken in Deutschland ist und deren stellvertretende Vorsitzende ich bin.