Was sind Berufseinkünfte?

Zur Anfrage nach den Berufseinkünften des vorletzten Jahres geben wir Ihnen im folgenden einige Erklärungen und Hinweise hier.

Was tun, wenn die Berufseinkünfte noch nicht bekannt sind?

Teilen Sie uns bitte Ihre Berufseinkünfte unmittelbar dann mit, wenn sie Ihnen bekannt sind. Wenn Ihnen Ihre Berufseinkünfte noch nicht bekannt sind, müssen Sie vorerst nicht tätig werden. Gegebenenfalls werden Sie an die Mitteilung der Berufseinkünfte erinnert. Sollten Ihnen Ihre Berufseinkünfte auch im Herbst noch nicht bekannt sein, werden Ihre Berufseinkünfte des vorletzten Jahres dann geschätzt. Anschließend ist die Höhe der Berufseinkünfte durch einen Einkommensteuer-Bescheid oder eine Bescheinigung des Finanzamts nachzuweisen.

 

 

Warum muss ich als Angestellter die Berufseinkünfte mitteilen?

Wenn Sie als angestellter Berufsangehöriger von der Versicherungspflicht in der Deutschen Rentenversicherung befreit sind, zahlen Sie nach der Satzung als Versorgungsabgabe mindestens den Rentenversicherungsbeitrag,  den Sie ansonsten an die Deutsche Rentenversicherung entrichten müssten. Grundsätzlich gilt für alle Teilnehmer, unabhängig von ihrem sozialversicherungsrechtlichen Status, jedoch die allgemeine Abgaberegelung (Normalabgabe). Hiernach beträgt die jährliche Versorgungsabgabe 12 v.H. der auf volle Tausend Euro abgerundeten Summe der Berufseinkünfte des vorletzten Jahres abzüglich der Werbungskosten. Der Rentenversicherungsbeitrag wird mit der Normalabgabe verglichen und der höhere Betrag als Versorgungsabgabe festgesetzt.

Welchen Betrag muss ich im Formblatt eintragen?

Siehe Hinweise auf dem Meldeformblatt.

Was muss ich eintragen, wenn ganzjährig keine Berufseinkünfte erzielt wurden, z.B. während einer Elternzeit?

Bitte geben Sie im Meldeformblatt Berufseinkünfte in Höhe von 1.000 € an.

Warum muss ich meine Berufseinkünfte mitteilen, wenn mein Arbeitgeber die Entgelte bereits mitgeteilt hat?

Der Arbeitgeber meldet die Bruttoarbeitsentgelte nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze und ohne Abzug der Werbungskosten. Als Bemessungsgrundlage für die Feststellung der Versorgungsabgabe ist jedoch die Kenntnis der vollständigen Höhe der Arbeitsentgelte und sämtlicher Berufseinkünfte unter Abzug der Werbungskosten erforderlich. Siehe hierzu auch die Ausführungen zur allgemeinen Abgaberegelung in der Antwort zur Frage 2.

Warum muss ich meine Berufseinkünfte mitteilen, wenn ich im vorletzten Jahr ausschließlich im Angestelltenverhältnis tätig gewesen bin?

Der Arbeitgeber meldet die Bruttoarbeitsentgelte nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze und ohne Abzug der Werbungskosten. Als Bemessungsgrundlage für die Feststellung der Versorgungsabgabe ist jedoch die Kenntnis der vollständigen Höhe der Arbeitsentgelte und sämtlicher Berufseinkünfte unter Abzug der Werbungskosten erforderlich. Siehe hierzu auch die Ausführungen zur allgemeinen Abgaberegelung in der Antwort zur Frage 2.

Warum muss ich Berufseinkünfte mitteilen, wenn ich im vorletzten Jahr ausschließlich im Ausland tätig gewesen bin?

Bemessungsgrundlage für die Versorgungsabgabe sind sämtliche Berufseinkünfte unabhängig davon, ob diese im In- oder Ausland erzielt worden sind.

Warum muss ich die Berufseinkünfte mitteilen, wenn ich bereits die Höchstabgabe zahle?

Die Versorgungsanstalt benötigt für ihre versicherungsmathematischen Berechnungen und der Stabilität des Finanzierungssystems richtige Angaben über die Höhe der Berufseinkünfte ihrer Teilnehmer. Die von den tatsächlichen Verhältnissen abweichend gemeldeten zu niedrigen Berufseinkünfte und die hieraus zu leistenden Versorgungsabgaben würden zu einer weniger steigenden Rentendynamik führen bzw. bei Mitteilung zu hoher Berufseinkünfte würden die künftigen Leistungsverpflichtungen übermäßig - nicht der Leistungskraft der Teilnehmer entsprechend - ansteigen.